Obedience

Obedience bedeutet Unterordnung oder Gehorsam. In der Realität versuchen wir daraus eine Art Spiel mit dem Hund zu entwickeln. Der Hund soll freudig, schnell und sehr korrekt die Übungen zeigen. Es gibt die Prüfungsklassen Beginner, Klass1, Klasse 2 und Klasse 3. Außer dem "Fußgehen", Steh, Sitz und Platz gibt es auch noch andere Übungen. Zum Beispiel "in die Box gehen". Hier soll der Hund eine Strecke von 15 Metern vorwärts laufen. Sein Ziel ist ein Quadrat bestehend aus 4 Pylonen. Der Hund soll möglichst genau in der Mitte laufen. Wenn er in dem Quadrat drin ist, muss der Hundeführer ihn ins "Platz" legen lassen. Diese Übung wird in verschiedenen Schwierigkeitsgraden in den verschiedenen Klassen gefordert.

Eben so wie das Apportieren. Da geht es von einem beliebigen Gegenstand auslegen über werfen eines Holzapports bis zum Apport eines Metallapports über eine Hürde. Oder die Geruchsidentifikation. Hier soll der Hund ein kleines Hölzchen finden, welches der Hundeführer ein paar Minuten in der Tasche hatte. Dieses wird mit gleich aussehenden Hölzchen ca. 10 Meter entfernt vom Hund ausgelegt und er muss genau das von seinem Hundeführer finden und bringen.

Auch die Distanzkontrolle ist eine interessante Übung. Der Hund wird im "Platz" hingelegt. Dann geht der Hundeführer weg vom Hund und zeigt jetzt seinem Hund an, dass er aus dem "Platz" zum Beispiel ins "Sitz" gehen soll. Das schwierige ist, dass der Hund dabei auf der Stelle bleiben soll. Für das Lernen der Übung braucht der Hundeführer viel Geduld und Spaß an der Arbeit mit dem Hund. Die Übungen müssen in ganz kleine Schritte zerlegt und geübt werden, damit irgendwann mal alles zusammen passt.

Na wie wäre es? Probieren Sie das doch auch mal. Hierfür müssen sie nicht sportlich sein, es werden weder viel Platz noch viele Geräte benötigt. Vorrausetzung ist lediglich, das ihr Hund schon einen gewissen Grundgehorsam (Fuß, Sitz, Platz) beherrscht.

Hier gibt es Bilder der Schönfließer Obedience-Trainingsgruppe.

 
 27.06.2017 aktualisiert